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plaisir West

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Der Glaube, dass immer mehr Routeninfos und attraktive Fotos ein Buch füllen, ohne es dicker und schwerer zu machen, ist eine Illusion. Deshalb musste ich einige Gebiete streichen, die im letzten plaisir West noch beschrieben waren. Es handelt sich dabei vor allem um Felsen von regionaler Bedeutung, die beispielsweise schlecht abgesichert oder objektiv gefährlich sind.

Neue, attraktive und gut abgesicherte Routen gibt es viele. Wer die vierte Auflage des plaisir West durchblättert, dem fällt auf, dass mir die Gebiete um Vallorcine kurz nach der Grenze besonders ans Herz gewachsen sind: kaum ein Katzensprung von Martigny entfernt und trotzdem den meisten noch nicht bekannt. Zugegeben, betrachtet man die Felsen von weitem, ist man ob der üppigen Vegetation enttäuscht. Spätestens aber beim Klettern fällt einem auf, wie vielfältig und strukturiert der Fels ist, und nach der «Autoroute blanche» ist man sich einig: etwas vom Feinsten!

Auch an den Aiguilles Rouges gibt es Neuigkeiten, denn die meisten Touren an der langgezogenen Gebirgskette zwischen dem Lac d’Emosson und Chamonix entstanden erst in den letzten Jahren. Und wer einmal die Klettertouren mit der schönsten Kulisse der berühmtesten Schnee- und Felsriesen Europas erlebt, ist sicher nicht enttäuscht! Aber auch sonst gibt es viel Neues zu entdecken: Denken wir nur an die hübschen Touren am Jägihorn oder an die fantastischen Granitstrukturen der Dri Horlini. Unvergesslich auch die grossartigen Klettereien in bestem Hochgebirgskalk der Engelhörner oder der ausgedehnten Gastlosenkette. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich Kletterfelsen mit bequemem Zugang und familiärer Umgebung (siehe spezielles Pikto). Dort sind auch schwierigere Routen (dünn) dargestellt, so dass wirklich alle, egal welchen Kletterniveaus, auf ihre Rechnung kommen.

Last but not least der Kletterspass am Grimselpass. Hier konnte man im letzten Sommer deutlich sehen, wie beliebt gut abgesicherte Routen sind: Über dem tief grünen Räterichsbodensee herrschte an den neu sanierten Routen reger Betrieb, und auch im vergangenen Jahr konnten dank Sponsoring durch die KWO (Kraftwerke Oberhasli) und die Gemeinden wieder einige alte vergessene Touren saniert werden.

Damit man mit diesem Buch immer à jour bleibt, gibt es regelmässig Routen-News auf www.filidor.ch. Diese Infos kann man ausdrucken und als Buchzeichen verwenden. Zusätzlich werden weitere lobenswerte Gebiete oder Routen aufgeschaltet, welche bei Drucklegung noch nicht vollständig erschlossen waren. Mit diesem zusätzlichen Service steht einer stressfreien Kletterreise nichts mehr im Wege.

Reichenbach, an einem furchtbar kalten Wintertag im Februar 2004

Jürg von Känel

Der Führer bschreibt 65 Gebiete im Schwierigkeitsbereich 3 bis 6a.

312 Seiten
Sprache Deutsch / Französisch / Italienisch
Auflage 2004

veraltete Auflage - Sonderpreis!


J.v. Känel
Verlag Filidor

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